Dülken — ein sympathisches Städtchen
Am Niederrhein, ungefähr 35 km von Düsseldorf entfernt, liegt ein kleines Städtchen, das erstmals 1210 urkundlich erwähnt wurde. Heute leben rund 20.000 Einwohner in einem vielschichtigen Dülken. Das Zentrum der Stadt ist geprägt durch Gründerzeit-Architektur, die sich in einer Festungsanlage aus dem Mittelalter entwickelt hat.
Die höchste Erhebung in der Stadt liegt bei 58 m, seitlich begrenzt durch einen kleinen Höhenzug, den die letzte Eiszeit auf 90,70 m herangeschoben hat.
Dülken grenzt an die Stadtteile Boisheim, Süchteln, Alt-Viersen und Amern. Mönchengladbach schließt südlich ans Stadtgebiet an.
Was es zu entdecken gibt
Von der sogenannten Narrenmühle bis hin zur alten Stadtmauer mit dem Krieger Siegfried und dem Dülkener Original „Tien Anton" — es gibt in und um Dülken einiges zu entdecken.
Krieger Siegfried an der Stadtmauer
Direkt an der alten Stadtmauer — beim einzig erhaltenen Stadtturm, dem Gefangenenturm — steht der Krieger Siegfried. Eine rund 3,80 m hohe Sandsteinfigur des Bildhauers Willy Meller, errichtet 1934 als Mahnmal für die 451 Dülkener Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
„Tien Anton" — das Dülkener Original
Foto: Frank Vincentz / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
An der Ecke Lange Straße / Blauensteinstraße steht „Tien Anton" — eine Bronzefigur von 1980 (Bildhauer Hubert Löneke), die an Peter Anton Stams (1836–1895) erinnert. Der Dülkener Tagelöhner zog mit seinem Karren durch die Stadt und leerte die Jauchegruben („Tien" = Dung). Bewusst ohne Sockel aufgestellt, steht er mitten unter den Menschen.
Weitere Informationen: Rheinischer Spiegel — Von Narrenmühle bis Tien Anton (14.09.2023)